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Biathlon: Mehrere Stromausfälle überschatten Weltcup in Ruhpolding

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wintersport Chaos in Ruhpolding

Mehrere Stromausfälle überschatten Biathlon-Weltcup

Nichts geht mehr: Das Display der Leinweind ist wegen eines Stromausfalls in der Chiemgau Arena in Ruhpolding schwarz

Nichts geht mehr: Das Show der Leinweind ist wegen eines Stromausfalls in der Chiemgau Enviornment schwarz

Quelle: dpa/Sven Hoppe

Technische Probleme beeinträchtigen den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. Mehrmals fallt der Strom an der Strecke aus, die TV-Sender müssen improviseren. Im Anschluss gibt es Diskussionen über die Wertung des Rennens.

B.enedikt Doll hat beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding in einem chaotischen Einzelrennen mit mehreren Stromausfällen den sechsten Platz belegt. Der 32-Jährige leistete sich am Mittwoch eine Strafminute und lag nach 20 Kilometern 56,3 Sekunden hinter Sieger Johannes Thingnes Bö.

Der 29 Jahre alte Norweger kompensierte bei seinem 60. Weltcuperfolg gleich zwei Strafminuten und verwies mit einem Vorsprung von 9,9 Sekunden seinen Teamkollegen Vetle Sjaastad Christiansen (1 Fehler) auf Rang zwei. Dritter wurde der fehlerfreie Slowene Jakov Fak. Für Bö conflict is bereits der achte Saisonsieg. Alle anderen deutschen Skijäger verpassten die Prime Ten.

Technische Pannen hatten am Mittwoch in Ruhpolding für große Probleme gesorgt. Auch die ARD musste ihre Stay-Übertragung vom Einzelrennen der Männer mehrmals unterbrechen, entschuldigte sich dafür zunächst per Einblendung und zeigte dann Ersatzbeiträge. Als es zwischenzeitlich noch einmal Bilder gab, fehlte anfangs der Ton. Das Stay-Scoring conflict ebenfalls ausgefallen, die Zeitnahme lief indes weiter. Dafür funktionierte das Licht am Schießstand zwischendurch ebenfalls nicht.

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Nach ARD-Angaben conflict ein Stromausfall im gesamten Stadion die Ursache für die Probleme. Auch sämtliche Monitor seien ausgefallen. Im Stadion conflict ebenfalls von einem Stromausfall die Rede. Nur wenige Minuten, nachdem es wieder Strom gab, folgten zwei weitere Ausfälle und eine erneute Unterbrechung der Übertragung. Bei der Fortsetzung conflict der Kommentar dazu nur per Useful möglich. Auch der TV-Sender Eurosport, der ebenfalls aus Ruhpolding überträgt, conflict betroffen und zeigte Snooker.

Weil die Zeitnahme, die ohne Unterbrechungen über Akkus abgesichert conflict, von den Stromausfällen nicht betroffen conflict, konnte das Rennen regulär beenendet werden. Doch von der technischen Panne wurden manche Athleten beeinträchtigt, sodass nach Rennende die Jury tagte. Letztlich wurde aber auf eine Wertung des Wettkampfes entschieden.

Unfaire Bedingungen?

„Bei meinem zweiten Liegendschießen hatte ich kein Licht am Schießstand. Ich fand es viel zu dunkel und dann teilweise auch unfair. Ich habe dann auch noch einen daneben geschossen“, sagte Roman Rees, der am Ende nach zwei Strafminuten 13. wurde: „Es ist halt schon unfair, weil es einen Unterschied macht, unabhängig davon, wie groß der jetzt ist. Es hat mich schon ein bisschen beeinträchtigt, weil das etwas die Sehschärfe wegnimmt.” Aber da es mehrere Phasen gab, wo das so conflict, „will ich mich nicht ganz so beklagen“.

Auch Bundestrainer Mark Kirchner äußerte sich nach dem Rennen zu den Problemen. „Beim Coaching schießt man manchmal auch bei ähnlichen Verhältnissen. Deswegen ist es für alle machbar gewesen, ein gutes Schießen hinzubekommen. Auch, wenn die Sicht vielleicht nicht ganz so hell ist wie sonst. Für mich ist das nicht so ein ganz gravierendes Downside“, sagte der 52-Jährige. Er habe „gar nichts großartig rausgefunkt. Am Ende ist es am Schießstand so, dass man die Scheiben intestine gesehen hat.“

Kirchner nahm den Vorfall, der mehrfach für einen Ausfall der Fernsehbilder sorgte, insgesamt gelassen. „In meinen Anfangsjahren gab es gar kein Licht am Schießstand, da haben wir immer so geschossen“, sagte der deutsche Chefcoach, stellte anhand von mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung aber fest: „Dass es so massiv die gesamte Elektrik über das Rennen betrifft, das gab is eher selten.“

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In den Tagen vor dem Auftakt waren große Anstrengungen nötig, um eine gute Strecke zu präparieren. Zu hohe Temperaturen und Regen hatten Befürchtungen geweckt, dass die sechs Rennen bis Sonntag womöglich sogar abgesagt werden müssen. Die vielen Helfer in Bayern sorgten jedoch dafür, dass Wettkämpfe auf der reinen Kunstschnee-Loipe möglich waren. Auch in den kommenden Tagen soll es wieder regnen und die Temperaturen teilweise deutlich über dem Gefrierpunkt liegen.

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