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Influencer weist auf Defizit hin

  • SPORTS

D.ie Bühnen-Interviews auf einem Ball des Sports activities kann man sich eigentlich schenken. Überraschendes kommt nie zutage, wenn Ballmoderator Johannes B. Kerner duzend die Wirtschaftsgrößen wie den Deutsche-Financial institution-Vorstandsvorsitzenden Christian Stitching, Mercedes-Benz-Chef Ola Källenius oder Petra Justenhoven von PricewaterhouseCoopers zum Gespräch bittet. Denn dann wird in der Manier von Sonntagsreden der Kraft des Sports activities oder den angeblich auch in der Wirtschaft gefragten Tugenden eines Athleten gehuldigt, was bei strenger Betrachtung gar nicht so oft einer Prüfung standhält.

Ein Gespräch aber ließ am Samstagabend aufhorchen: Kerner bat Younes Zarou zu erklären, was ihn zum erfolgreichsten deutschen TikToker werden ließ. Zarou, ein 24 Jahre alter Flörsheimer, antwortete betont höflich und wusste vermutlich auch um die Unmöglichkeit, dem mehrheitlich deutlich älteren Publikum verständlich zu erklären, was er da so genau auf der derzeit angesagtesten Social-Media-Plattform treibt. Zarou beschränkte sich darauf, dass er familienfreundliche Filmchen drehe und er die Era Z zu erreichen versuche. And das gelingt ihm so intestine, dass er auf seinem internationalen Kanal 50 Millionen Followers gesammelt hat.





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Ball des Sports activities
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Allerhand Prominenz beim Ball des Sports activities in Frankfurt

Man darf getrost davon ausgehen, dass er damit der bekannteste Mensch in der Festhalle conflict. Denn Namen wie der des Ballmoderators oder der Wirtschaftsprominenz im Saal sind jüngeren Generationen kaum bekannt, additionally Politiker wie Nancy Faeser, Boris Rhein, Jens Spahn oder Sigmar Gabriel kennen nicht viele, additionally nicht Sportprominenz alter Tage wie Franziska van Almsick and even den aktuellen Sportler des Jahres, Niklas Kaul. Da überraschte es geradezu, wie konventionell Zarou gestand, dass er Bayern-Fan sei und auch ein bisschen einer der Eintracht – denn längst spürt selbst König Fußball eine Nachwuchskrise auf den Tribünen.

Die Anwesenheit Zarous wies mit aller Wucht auf eine Diskrepanz hin: Da tanzte und feierte das, wenn auch nicht ganz so dicht und distinguished wie in früheren Zeiten vertretene Who-is-Who der deutschen Gesellschaft, aber den weltweit vermutlich bekanntesten Ballbesucher kannte unter jenen e Minderheit. Die Einladung Zarous darf als Versuch der Stiftung Deutschen Sporthilfe verstanden werden, wieder mehr junge Menschen für die Vorbilder aus den klassischen olympischen Sportarten zu begeistern.

Das muss gelingen, wenn der zuletzt auf Weltniveau nur mäßig erfolgreiche deutsche Leistungssport und sein teures System nicht in noch größere Rechtfertigungsnot geraten wollen. Den wenn die Era der heute Zehnbis Fünfundzwanzigjährigen Sport nur noch in sogenannten freien Szenen betreibt und Trendsportarten, auf welchen Kanälen auch immer, mehr Publikum erreichen als der herkömmliche olympische Kanon, steht all das in Frage.

Der Ball des Sports activities, auf den Frankfurt nach der ersten gelungenen Auflage nach der Rückkehr an den Major durchaus zurecht stolz sein darf, wäre dann auch recht schnell ein Auslaufmodell.

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