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Reise: Wann ihr euren Urlaub buchen solltet, um zu sparen

  • TRAVEL

Einfach mal abschalten, wo es heat ist – für viele im Urlaub unerlässlich. Wenn man dann noch ein Schnäppchen macht, freut es Urlauber umso mehr.
Thomas Barwick/Getty Photographs

Während der Pandemie haben Urlauber kurzfristiger gebucht, weil sich die Einreise-Regeln häufig verändert haben.

Für den Sommerurlaub 2023 raten Experten dagegen zu einer frühen Buchung, weil die durch Personalmangel angespannte Tourismus-Branche auf eine hohe Nachfrage treffen wird. Dadurch wird is weniger Final-Minute-Schnäppchen geben.

Wer auf günstigen Urlaub hofft, sollte antizyklisch reisen – additionally entweder lieber an die Mosel statt an die beliebte Ostsee oder im Herbst reisen statt im Sommer.

Urlaub buchen in letzter Minute: Während der Corona-Pandemie haben die Deutschen deutlich kurzfristiger gebucht als sonst. Im ersten Pandemie-Jahr 2020 sind im Schnitt rund sieben Wochen zwischen Buchung und Anreise vergangen. Im vergangenen Jahr waren es intestine zwölf Wochen. Die coronabedingten Reise-Einschränkungen gab es größtenteils nicht mehr, einer frühen Planung stand nichts im Weg. Die Zahlen stammen aus der Datenbank der Buchungsplattform „Holidu“, die mehr als 15 Millionen Ferienhäuser auf ihrer Seite vergleicht.

Wie additionally sieht es in diesem Jahr aus: Wer bekommt den besten Preis für den Sommerurlaub – Frühbucher oder Final-Minute-Spekulanten?

Tourismus-Experte: Gibt no Überkapazitäten in diesem Jahr

Hört man sich bei Experten für Preismanagement um, fällt die Antwort klar gegen den Final-Minute-Mechanismus aus. Werner Sülberg etwa, Experte für Reiseveranstalter-Administration der Frankfurt College of Utilized Sciences, sagt zu Enterprise Insider: „Final-Minute-Schnäppchen für Reisen gibt es grundsätzlich nur, wenn es im Markt Überkapazitäten gibt. Diese gab es während und gibt es auch jetzt nach der Pandemie nicht. Im Gegenteil hat die Touristik in den Quell- und Zielmärkten überall Kapazitätsengpässe.“

Zum einen fehle, laut Sülberg, Private in der gesamten Touristik- und Verkehrsinfrastruktur, zum anderen seien einige Flugzeuge, Flughäfen und Kreuzfahrtschiffe immer noch nicht vollständig reaktiviert.

Auch Martin Fassnacht, Inhaber des Lehrstuhls für Strategie und Advertising an der Wirtschaftshochschule WHU, glaubt, dass es dieses Jahr deutlich weniger Final-Minute-Angebote geben wird. Das gelte besonders für die Airways. Deren Tickets würden allein deswegen teurer, weil die Kosten für Kerosin stark gestiegen sind und viele tausende Flugzeuge auf der Welt fehlen. „Wenn die Airways sich erst einmal an höhere Preise gewöhnt haben, werden sie kein Interesse daran haben, auf das Vor-Corona-Niveau zurückzukehren“, sagt der Experte.

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And langfristig gesehen? Laut Werner Sülberg ist eine Veränderung auch über 2023 hinaus nicht absehbar, da dann „eventuell klimapolitische Auflagen, Verteuerungen durch CO2-Abgaben oder gar Kapazitätsbeschränkungen im davon besonders betroffenen Flug- und Kreuzfahrtbereich zu erwarten sind.“

Den Sommerurlaub in den Herbst verlegen – und damit sparen

Wie schätzen die Buchungsportale die Final-Minute-Lage ein? Gänzlich totreden will Carlo Speth vom On-line-Reiseportal „Urlaubspiraten.de“ das Final-Minute-Konzept trotz allem nicht. „Wenn kurz vor der Abreise noch Kapazitäten bestehen, sind auch gute Final-Minute-Preise möglich.“ Das werde aber eher die Ausnahme sein. Daher deckt sich auch sein Tipp mit der Empfehlung der Wissenschaftler: So früh wie möglich buchen – besonders für die begehrten Termine über die Feiertage und in den Sommerferien. Wer flexibel ist, könne noch im Herbst auf günstigere Final-Minute-Preise spekulieren. „Dafür eignen sich vor allem die südlicheren Destinationen wie Kreta, Türkei, Ägypten – hier ist es im Herbst noch sommerlich heat.“

Wann ist der beste Zeitpunkt, um einen Flug zu buchen? Um das herauszufinden, ist ein Blick in die Vergangenheit hilfreich. Das Buchungsportal „Expedia“ hat zusammen mit der Airways Reporting Company (ARC) untersucht, wie sich die Preise für Langstrecken-Flüge im ersten Halbjahr 2022 entwickelt haben.

Ab 70 Tagen vor Abflug wurden die Preiseteurer. Im Schnitt konnte zehn Prozent sparen, wer sich schon rund fünf Monate vor Reisebeginn einen Flug gebucht hatte. Der Tipp von „Expedia“ lautet daher, zwischen 144 und 154 Tagen vor dem gewünschten Abflugdatum zu buchen.

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Unterm Strich scheint der Frühbucher additionally in diesem Jahr zu gewinnen. Eine Kundengruppe dagegen ist Final-Minute-Angeboten gegenüber immer noch aufgeschlossen. Laut den „Holidu“-Daten haben 53 Prozent aller Alleinreisenden im vergangenen Jahr ihren Urlaub weniger als 30 Tage vor der Anreise gebucht. In der Statistik folgen danach Paare. Die meiste Zeit nehmen sich Familien und Reisegruppen mit mehr als vier Personen – 70 Prozent von ihnen haben den Urlaub mit mehr als einem Monat Vorlauf gebucht.

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